Reise nach Anshan, Liaoning, China

23. March 2013

Ich war eine Woche geschäftlich in Anshan in der Provinz Liaoning in China. Anshan ist für chinesische Verhältnisse eine kleine Stadt mit *nur* etwas mehr als 3 Millionen Einwohnern. Der nächste international erreichbare Flughafen ist in Shenyang von wo aus es noch etwas mehr als eine Stunde mit dem Auto bis Anshan ist.

Für eine Reise nach China benötigt man ein Visum welches man nicht zu knapp vor der Reise besorgen sollte, die eigentliche Einreise geht dann recht unspektakulär über die Runde, man füllt noch im Flugzeug einen Einreisezettel mit der Hoteladresse aus und wird nach einem kurzen Blick in den Ausweis durch den Zoll gewunken.

Als ich in Anshan angekommen war, fehlten mir und noch drei weiteren Reisenden aus Deutschland das Gepäck. Trotz der sehr hilfsbereiten Flughafenmitarbeiter war es nicht gerade einfach die notwendigen Anträge zur Gepäcksuche auszufüllen, da niemand im ganzen Flughafen mehr als 2 Worte englisch sprechen konnte. Im laufe des Abends wurde das Gepäck irgendwo wiedergefunden und am darauffolgenden Tag direkt in das Hotel geliefert.

Ich übernachtete, wie schon bei früheren Besuchen, im Wu Huan Hotel. Die Eingangshalle strotzt China typisch nur so von Marmor, Gold und Glitzer. Der Rest vom Hotel ist im gleichen Stil gebaut, doch vielen Ecken sieht man deutlich an das seit dem Bau wohl noch nie etwas renoviert wurde.

Ganz oben im 27ten Stock gibt es morgens immer das Frühstück und wenn man Glück hat die aufgehende Sonne über der Stadt. Leider ist es schwierig schöne Bilder von hier oben zu machen, da die Fenster wohl länger nicht mehr geputzt wurden.

Trotz der ganzen Arbeit war es mir möglich an einem Tag die größte Jade Buddha Statue der Welt zu besuchen. Der Tempel liegt direkt am Rande der Stadt neben einem riesigen Park.

CNC Sticken II

15. March 2013

 

Trauriger Roboter für ein T-Shirt. Vorlage, von Hand reduziert auf wenige Farben und komplizierte Details vereinfacht. Beim ersten Sticken habe ich vergessen zusätzlich dieses Stickfließ unterzulegen und es hat mir ganz viele Löcher in den Stoff gestickt. Leider war das T-Shirt dann nicht mehr zu retten, der zweite Versuch hat dann schon besser geklappt.

CNC-Sticken

3. February 2013

Zu Weihnachten habe ich mir eine Stickmaschine geschenkt. Eine Brother Innovis 900. Mit einem XY-Tischchen kann diese bis zu 10x10cm, mit einem Trick auch bis zu 10x20cm, große Bereiche besticken. Über einen USB Anschluß auf der Seite kann man eigene Bilder in die Maschine laden.

Der Geburtstagswunsch unseres Sohnes war nun der Anlaß diese Funktion endlich mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Davor kommt aber erst der beschwerliche Weg das gewünschte Bild ins passende Format zu bringen. Da wir beim Sticken nicht 300 mal die Fadenfarbe wechseln wollen ist es wichtig sich auf möglichst wenige Farben zu beschränken. Die meisten Bilder, auch wenn sie auf den ersten Blick so aussehen als ob sie nur aus wenigen Farben bestehen, haben an den Übergängen ganz viele zwischen Farben.

Für dieses Bild (weil es Comicartige schwarze Ränder um jeden Farbbereich hat) war es die beste Methode das Bild zuerst in Scharz-Weiss zu wandeln und dann die Flächen wieder mit dem Floodfill werkzeug zu füllen.

Normale Bilder und Zeichnungen sind als sogenannte Bitmaps gespeichert. Das heisst für jeden Bildpunkt ist gespeichert welche Farbe er hat, aber es gibt keine Information darüber welche Bildpunkte zum Beispiel eine Linie oder Fläche bilden. Damit ein Bild gestickt werden kann muss diese Information zuerst wieder gewonnen werden, das nennt man vektorisieren. Die meisten Stickprogramme haben dazu eine entsprechende Funktion, hier können dann noch Details eingestellt werden. Zum Beispiel wie genau die Vektoren sich an kleine Zipfel annähern sollen und welche Farben gestickt werden sollen.

Da das Motiv auf einen dunklen Stoff gestickt werden soll, habe ich die äußeren schwarzen Ränder teilweise entfernt, besonders zwischen den Haarsträhnen. Bei einem Test war der schwarze Rand da viel zu dominant. An vielen Stellen können gleichfarbige Flächen allein durch eine Änderung der Stickrichtung sichtbar gemacht werden.

Das Resultat sieht ganz gut gelungen aus, nur die gefüllten Flächen sind leider etwas zu klein geworden, so daß zwischen Umrandung und Rand etwas der unbestickte Stoff zu sehen ist. Das kommt daher das der Orginalstoff weicher ist als der den ich für die Tests verwendet habe. In der Sticksoftware gäbe dafür einen Korrektionsparamater, der die Stiche dann ein paar Prozente größer macht.

Näharbeiten

3. February 2013

unsere Kleinen brauchten neue Mützen für Schnee, gewünscht war was “Drachiges”. Durch den verlängerten Halsteil bleibt es auch bei eisigem Wind schön warm an den Ohren. Wenn gewünsch kann ich gerne ein Schnittmuster hochladen. Passende Handschuhe mit Drachenzacken gabs auch noch dazu.

Ferien auf Pianta Monda

4. November 2012

Nachdem wir schon etwas länger die Novita (die Vereinszeitschrift von Pianta Monda) mitlesen, haben wir es in den Herbstferien endlich geschafft einmal wieder ins Tessin zu fahren. Die Hinfahrt verlief ohne größere Staus und so sind wir am späten Nachmittag in Menzonio angekommen. Hier mussten wir all unser Gepäck auf die Schultern nehmen und erstmal einen ziemlich steilen Berg hinaufsteigen. Es gieng mindestens 15min. sehr steil Bergauf und wir waren uns nie ganz sicher ob wir uns auch auf dem richtigen Weg befanden, doch dann war Pianta Monda in Sicht. Ulrico hieß uns Willkommen und Peter zeigte uns unsere Behausung. Wir waren gerade die einzigen Gäste und so hatten wir das ganze Gästehaus für uns aleine.

Kinderzimmer Renovierung

3. May 2011

Wir spielen Reise nach Jerusalem und alle Kinder wechseln ihre Zimmer. Die großen zwei haben jetzt neue Zimmer bekommen und die alten Zimmer werden renoviert. Moritz wünscht sich ein Piratenschiff auf der Wand und blau glitzernde Wände.  “Mit Gold!”

Die Konturen habe ich mit einem frehändig grob 10x10cm weiten Gitter aus Bleistifftstrichen auf die Wand übertragen. Ging irgendwie schneller als den Beamer zu suchen und mit Laptop im Kinderzimmer aufzubauen. Überhaupt wird es dadurch ja individueller. Dann die innereien mit weißer Wandfarbe ausgepinselt und von außen mit der blauen Glitzerfarbe ausgefüllt. Jetzt fehlt nur noch der Rest der Wand.

Endlich Frühling…

5. April 2011

Inversionswetterlage

8. March 2011

Ein lehrbuchmässiges Beispiel für die Inversionswetterlage heute morgen beim Radfahren. Dabei befindet sich eine wärmere Luftschicht wie ein Deckel über der kalten Luftschicht und verhindert auf-/ oder absteigender Luftströmungen. Hier durch die morgendliche Sonne die über den Bergrücken scheint erzeugt.

Heizleisten

13. January 2010

Für mein Wohnzimmer wünschte ich mir aus zwei Gründen eine etwas besondere Heizung. Durch die vormalige Nutzung als Pferdestall und des dabei abgesekten Fussbodens sind alle Wände mit einem ziemlich unpraktischen Betonsockel versehen. Vor diesen Sockel jetzt noch einen dicken Heizkörper zu schrauben würde meiner Meinung nach einfach nicht gut aussehen. Am liebsten wäre mir da ja eine Wandheizung gewesen, doch graute mir vor dem damit verbundenen Aufwand. Da entdeckte ich das Prinzip der  Heizleisten. Heizleisten bestehen aus kleinen Konvektoren die sich an allen Außenwänden befinden. Durch die grosseflächige Verteilung der Heizleistung soll weniger Staub als bei einem herkömlichen Heizkörper aufgewirbelt werden und durch die gleichmässige Erwärmung aller kalten Aussenwände stellt sich die Wohnfühltemperatur bei deutlich niedrigeren Temperaturen ein. Man kann das im Winter sehr deutlich vor großen Glasflächen spüren. Trotz warmer Luft im Raum, fühlt man immer die Kälte.

Heizleisten gibt es von verschiedenen Herstellern, die alle Ihre Vor- und Nachteile haben. Fest mit den Rohrleitungen verlötet Konvektoren haben natürlich einen deutlich besseren Wärmeübergang, worauf die Hersteller auch immer hinweisen und versuchen damit die anderen Systeme abzuwerten. Ein schlechterer Wärmeübergang bedeutet aber nun nicht das da Wärme verloren geht (Physik: Energierhaltung) sondern nur das man etwas mehr Konvektorenfläche oder eine leicht höhere Vorlauftemperatur benötigt um auf die gleiche Leistung zu kommen. So schlecht kann der Wärmeübergang bei den gestekten Konvektoren auch nicht sein, auf ein heisses Rohr gesteckt vergingen nur wenige Sekunden bis der Konvektor überall heiss geworden war.

Ein großer Vorteil aller Stecksysteme ist das man beliebige Rohrlängen verbauen kann und gerade im Altbau macht sich diese Freiheit schnell bezahlt.

Konvektoren

Konvektoren2

Normalerweise gehört zu diesen Heizleisten auch immer eine Abdeckung aus Holz oder Metal. Um die unschönen Betonsockel zu verstecken entschied ich mich aber für eine andere Lösung. Mit der Oberfräse entstand aus Kiefernleisten und Kiefersperrholz eine passende Wandverkleidung. Die Ablageplatten sind aus geöltem Birkenholz, welches der örtliche Baumarkt zu einem günstigen Preis verkauft.

Wie man auf den anderen Bildern sehen kann, werden diese “Fensterbänke” bereits ausgiebig genutzt :-)

Wand-offen

Wand-geschlossen

Aufräumen

4. January 2010

oh, wenn Aufräumen nur immer so schnell gehen würde…

Aufgeräumt1

Aufgeräumt2