
unser kleiner Moritz hat ein neues Bettchen bekommen und freut sich es erforschen zu dürfen. Berufswunsch: Holzwurm

unser kleiner Moritz hat ein neues Bettchen bekommen und freut sich es erforschen zu dürfen. Berufswunsch: Holzwurm
Am Wochenende habe ich mich ein wenig als Fliesenleger versucht und endlich den Boden in unserer Vorratskammer gefliest. Diese großen Fliesen brachen nach dem Anritzen ordentlich an der gedachten Stelle, allerdings nur wenn der abzubrechende Teil breiter als 3-4 cm war. Kleinere Stücke gestalteten sich schwierig, und für das nächste mal würde ich mir eine kleine Fliesentrennmaschine kaufen.
Wie muss ein richtig gutes Silvester aussehen?
Erst ein richtiges Raclett mit einem halben Käse am Stück (bis es zu den Ohren wieder rauskommt).

Und dann ein zünftiges Feuerwerk. Nur nächstes mal muss ich wohl die Tischbomben wieder selberbasteln, dieses pseudo „plop“ und dann fallen 3 Konfettis raus geht einfach garnicht, ein bischen muß man einfach Angst um seine Zimmerdecke haben.

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In der Lounge hat die C-Base eine große Duplo-Ecke aufgebaut welche nicht nur kleine Kinder anzieht, auch die großen Kinder haben viel Spaß dabei Roboter und eine überdimensionale Eisenbahn über und um den 22C3 Schriftzug zu bauen. Die Lok darf dann eine Kamera transportieren und die Lounge aus der Sicht eines Zuges filmen. Ich werde mal sehen ob man den Film irgendwo im Netz downloaden kann.
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Endlich gehts zum 22C3. Da Neingeist leider nun doch nicht mitkommen kann fahre ich allein mit dem Zug nach Berlin. Viel Platz und eine Steckdose im ICE machen die Fahrt angenehm. Wardriving (?Wartraining?) funktionierte Erwartungsgemäß nur sehr schlecht, ein paar mal tauchten kurz irgendwelche Netze auf, eine Verbindung war aber nie möglich. Das liegt natürlich an der Geschwindigkeit des Zuges und an den metallisierten Fensterscheiben die einen Großteil der Wellen abschirmen.
Im Hackcenter ist noch genügend Platz und die reservierten Plätze sind noch frei. Also schnell den LED-Würfel aufgebaut und schon stehen die ersten da, die genauer wissen wollen wie das funktioniert (Was den ganzen Congress durch alle 23 Minuten passieren wird, ich sollte wirklich mal ein Handzettel mit Schaltplan und Erklärung schreiben)
In Hacking CCTV wird die Technik der staatlichen Videoüberwachung in Wien vorgestellt. Die Überwachungskameras bertragen ihr Bild analog bei 2,4 GHz. Es wird gezeigt wie man diese Signale mit einem analogen Satelitenreceiver (der hat ohne den LNB, den passenden Frequenzbereich) empfangen kann.
Unter diesem Namen startet bei Amazon ein neues Programm. Nach dem Anmelden kann man kleine Aufgaben z.B. „Bestimme auf welchem der 5 Bilder das Haus Nr. 5 am besten abgebildet ist“ erledigen und erhält dafür Beträge zwischen 3 und 65 US-Cent. Es sollen vor allem Aufgaben verteilt werden die sich mittels KI schlecht lösen lassen. Nur wieviele solcher Aufgaben muss ich pro Stunde erledigen, damit sich das lohnt? Aufgabe auswählen, Bilder ansehen, Antwort eingeben. Dafür braucht man auch mit Übung mehr als eine Minute. Bleibt also weniger als 1 EUR/Stunde abzüglich Internet/Strom usw…
Vieleicht wäre das was für Blog & Wiki Spammer, Captcha: „Erkenne die Zeichenfolge auf dem Bild“ 2 Cent/Aufgabe. Da könnte man mit 100EUR schon 5000 Spameinträge generieren…
Irgendwann im Frühjahr hatte Julian die Idee eine RGB Leselampe zu bauen, auf einer Webseite gab es dazu ein paar nette Bilder und eine Bauanleitung. Allerdings wurden zur Farbregelung drei gewöhnliche einstellbare Spannungsregler und drei Potentiometer verwendet. Als entwickelten wir die Idee ein wenig weiter, es muss natürlich ein Mikrokontroller drinn sein und ein Anschluß an den Computer damit die Lichtmuster sich selbständig oder z.b im Takt der Musik ändern können. Es sollen auch viele LEDs in einer langen Reihe sein, so daß man schöne Farbverläufe an Wände projezieren kann. Nach längerem Überlegen sind wir jetzt endlich soweit mit dem Bauen anfangen zu können. 23 Bausätze sind bestellt und werden in den nächsten Wochen zusammengebaut.
Auch die Kölner Chaoten haben etwas ganz ähnliches gebaut Fnord-Lichter und es mit ihrer U23-Aktion verbunden um damit neue Leute für das Chaos zu begeistern.
Am nächsten Tag unseres Kurzurlaubs besichtigten wir Saverne und die Felsenwohnungen in Grauftal. Tagelöhner und Waldarbeiter nutzten im 18. Jahrhundert einen natürlichen Felsüberhang um ihre Häuser darunter zu errichten. Im 19. Jahrhundert wohnten bis zu 37 Menschen in diesen Häusern, die letzte Bewohnerin Catherine Ottermann starb im Jahre 1958 Heute ist hier ein kleines Museum eingerichtet, welches aber leider schon geschlossen hatte.

Zu den Felsenwohnungen von Graufthal

Das besonders schönes Fachwerkhaus „Maison Katz“ in Saverne mit kunstvoll verzierten Fachwerkbalken.

Detail Bild der Balken.

Interessant ausgeführte Fachwerkverblattung.
Wir haben das schöne Herbstwetter für einen Kurzurlaub im Elsass genutzt. Entlang dem Rhein-Marne-Kanal bieten sich viele schöne Gelegenheiten zum Wandern. In Lutzelbourg steigen wir auf die wunderschöne Burgruine, wo Archäologen gerade einen verschütteten Teil der Burg freilegen. Schön zu sehen sind die Reste der Zugbrücke und des Burggrabens.
Ein paar Kilometer weiter gib es ein ganz besonderes Spektakel zu sehen. Nachdem das Befahren dieses Teils des Rhein-Marne-Kanals einen ganzen Tag benötigte um 17 Schleusen zu passieren wurde 1969 hier ein Schiffshebewerk gebaut. Im Tal fahren die Schiffe in einen großen Trog, dieser wird dann auf Schienen und an einem Seil den Berg empor gehoben. Damit verkürzt sich die Fahrzeit von einem Tag auf 4min. Der Schiffstrog wiegt inkl. Der Schiffe ca. 900 Tonnen, zwei Gegengewichte sparen Energie. Beim abwärts Fahren wird 20cm mehr Wasser eingefüllt, so das der Trog schwerer als die Gewichte ist, bei der Rückfahrt entsprechend weniger, so das die Anlage ohne extra Energie auskommt.


Wieder einmal auf der Suche nach der ultimativen Panoramasoftware, die meisten Shareware oder Demoversionen haben solche Einschränkungen das es überhaupt keinen Spaß macht, oder es können nur horizontale Panoramas erstellt werden.
Doch mit Hugin einem GUI-Frontend für die Panotools kann man wirklich gute und auch ungewöhnliche Panoramen erstellen.
Wobei mit nona eine Open Source Ersatz für PTStitch eingebaut ist und mit enblend sehr gute Übergänge zwischen den Bildern erzeugt werden können. Enblend verwendet dazu einen interessanten Algorithmus der das Bild in Laplace Pyramiden aufteilt. Details
Ein damit erzeugtes Panorama aus dem Sommerurlaub an der Elbe:
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